Erster Turniersieg! (CQ April 2009)

Ha!

Es ist vollbracht, gestern habe ich meinen ersten Snooker Turniersieg erkämpft!
Es gibt dazu einen Liveticker mit den Ergebnissen (wie man sieht, hab ich sogar das Turnierhighbreak geschafft :-) und nur 3 Frames verloren)
Der Turnierbericht gibt nur in Ansätzen Hinweise darauf, wie müde ich dann letztlich war (immerhin hat das Ganze von 11:00 Uhr bis 23:45 gedauert...).

Meine Spielleistung war zwar immer noch bei weitem nicht so, wie ich mir das vorstelle - viel zu viele einfache Bälle vergeben - aber mit dem Ergebnis läßt sich natürlich leben :-)

4 Kommentare 19.4.09 12:13, kommentieren

Skichallenge 09

Ha, heute breche ich einen Rekord: 2 Blogeinträge am selben Tag!
Weil's auch was ur wichtiges gibt: die Skichallenge 09, und ich bin wieder dabei...

Profil des Rennläufers norps
Das ist mein Rennläufer Button

Achja und eine Gruppe gibt's natürlich auch:

1 Kommentar 18.12.08 17:52, kommentieren

Mein erster Porsche!

Da ist er endlich, mein erster Porsche!

  • 612 PS bei 8400/min
  • 5733 ccm
  • 10 Zylinder
  • 330 km/h
  • knallrot
  • ca. 5 cm lang



Gewonnen hab ich ihn von Laurin, der unbedingt mit mir wetten wollte, daß ich es nicht schaffe, den Bürobasketball auch ein drittes Mal im Korb zu versenken....

1 Kommentar 18.12.08 17:40, kommentieren

CQ 10/2007 - oder auch: das Stehaufmännchen von Tisch 6

Gestern wurde also das nächste Kapitel österreichischer Snooker Geschichte geschrieben. Einen Tag nach dem Nationalfeiertag war zumindest ein bißchen die Hoffnung da, daß die halbe Trupper vom vielen Feier noch verkatert und nicht fit wäre, aber wer feiert heutzutage noch den Nationalfeiertag? Noch dazu bei so einem Wetter?

Na gut, zum eigentlichen Turniergeschehen. Immerhin hatten sich diesmal 25 wackere Helden in die wunderschöne Snookerlaunge im Köö 5 verirrt (die Spuren von der 20 Jahr feier 2 Tage davor waren tatsächlich nicht mehr zu sehen). Es wurde also wieder der allseits beliebte und vor allem bestens bekannte 32er Doppel-KO Raster gespielt, wobei die Familie Freilos diesmal gleich 7 Teilnehmer stellte.

Ich war diesmal als Nummer 3 gesetzt (hinter dem Turnierfavoriten CW Steiner und Marius Eder), und konnte mich in der ersten Runde daher mit Rudi "Longpot" Freilos um den Verbleibt im Hauptast streiten. Um es kurz zu machen: ich war souverän! Allerdings hatte ich nur Muße genug, um ein Kapitel im mitgebrachten Buch zu lesen, dann versuchte ich mich schon auf's Snookerspielen einzustellen. Und nach 3(!) Stunden Rumgesitze hätte mir dann wohl schon ein wenig der Popsch wehgetan, wären die Ledercouches im Köö 5 nicht so bequem.

Endlich also wirklich was zu tun: Mein erster Gegner in der 2. Runde war diesmal Robert Parik auf Tisch 6. Doch es kam, wie es kommen mußte: Die gute Form vom Einspielen in der Früh hatte es sich während der langen Wartezeit wohl anders überlegt, und war wieder heimgefahren, und - nicht zuletzt durch das eher unrythmische Spiel von Robert - kam ich überhaupt nicht in Fahrt. Zusammen mit der offensichtlichen Tatsache, daß sich Robert gegenüber früherer Duelle auch stark verbessert zeigte (ob das was mit seinem Snookertisch daheim zu tun hat?), ergab das die logische Konsequenz und für mich eine kräftige Watschen: 0:2 und ab in den Verliererast.

Ab nun ging es allerdings Schlag auf Schlag, wobei Gott sei Dank nicht jeder gegen mich gerichtet war. Der nächste Gegner, Franz Starthan verspricht normalerweise spannende, knappe Partien. Leider hatte Franz allerdings seinen schlechtesten Tag ausgerechnet auf den Turniersamstag verlegt, und so konnte ich - wieder auf Tisch 6 - relativ sicher mit 2:0 gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich ein wenig wie Phoenix, der gerade aus der Asche der Niederlage wiederauferstanden war. Zugegeben, der Phoenix stand noch recht wackelig auf den Beinen und mit den zurrupften Flügeln war an Fliegen nicht zu denken, aber immerhin konnte er bereits ein zaghaftes "Tschiep" von sich geben.

Nächste Runde, nächster Gegner: Florian Waas - ein Jugendspieler - wieder auf Tisch 6. Im ersten Frame ging wieder einmal gar nichts, und nachdem mir Florian bei nur mehr Rosa und Schwarz am Tisch freudenstrahlend mitgeteilt hatte: "Du brauchst Snooker", wurden mir schlagartig zwei Dinge klar:
1. Ich würde diesen Frame verlieren
2. Ich wollte mich keinesfalls jetzt schon aus dem Turnier verabschieden. Ich nicht. Nein. Ganz bestimmt nicht.
Dem noch leicht angeschwärzten Phoenix wurde also in Form eines Frameverlustes noch eine über den Deckel verpaßt, doch was ein echter Phoenix ist, läßt sich auch durch sowas nicht verunsichern.
Ich zweiten Spiel konnte ich dann endlich ein wenig meine langjährige Turniererfahrung auspielen (wenn auch wieder keine annehmbaren Breaks dabei waren), und konnte doch noch mit 2:1 gewinnen.

Der nächste Gegner auf meinem "Heimtisch" 6 war dann Thomas Brugger, der in beeindruckender Manier kurz davor CW Steiner immerhin einen Frame abgetrotzt hatte, und den dritten Frame denkbar knapp auf die letzte Schwarze verloren hatte.
Endlich wurde mein Spiel besser und ich konnte tatsächlich dagegenhalten. Falls Thomas einen Bericht über dieses Turnier verfaßt, wäre der Titel wohl: "Der Fluch der letzten Schwarzen", denn er mußte tatsächlich mitansehen, wie ich zweimal genau diesen Ball zum Framegewinn versenkte.

Mittlerweile waren nicht mehr allzuviele Gegner anwesend, und auch "mein" Tisch 6 wurde wieder den Nicht-Turnierspielern übergeben, sodaß ich für die nächste Partie gegen Bernhard Parik auf Tisch 3 übersiedeln mußte. Moment ... Parik? Da war doch was.... will mir jetzt gar nicht mehr einfallen...
Na gut, die Niederlage gegen seinen Vater hatte ich noch nicht ganz verdaut, und wollte doch zumindest die Möglichkeit wahrnehmen, mich an seinem Sohn zu "rächen".
Allerdings wollte der nicht so ganz mitmachen, und nahm mir einfach den ersten Frame ab.
Eine Situation. die ich an diesem Tag schon gehabt hatte, und auch diesmal konnte ich nich die Notbremse ziehen: In den folgenden 2 Frames konnte ich dann - durch recht gutes Sicherheits- und Taktikspiel doch noch das Spiel herumreißen und mich in die nächste Runde retten.

Dort wartete schon Toni Oberndorfer auf mich, und weil gar nur mehr 6 aktive Spieler im Turnier waren, trugen wir unser Duell auf Tisch 2 aus. Bei dieser Partie zeigten sich aber erste Ermüdungserscheinungen, es wollte mir nicht mehr allzu viel gelingen, und die ein, zwei Flukes von Toni taten dann ihr übriges, um das Unvermeidliche wahr zu machen: Toni beförderte mich mit 0:2 aus dem Turnier, und verhinderte damit mein bestes Turnierergebnis.

Immerhin war ich aber doch 5. geworden, was 60 Punkte für die Rangliste bedeutet (damit hab ich in den ersten zwei Turnieren genau die Punktezahl vom Vorjahr gehalten).
Alles in allem kann man damit durchaus zufrieden sein, wenn auch - wieder mal - nicht mit dem Spiel. Also heißt es wieder: Trainieren, trainieren, trainieren...

28.10.07 09:39, kommentieren

CQ 09/2007

Wieder mal ist die Sommerpause um, ich bin ein Jahr älter geworden, und mit dem ersten Challange Qualifier der Saison 2007/2008 starte ich nicht nur einen neuen Angriff auf das Erreichen meiner sportlichen Ziele in Sachen Snooker (Pokal gewinnen und/oder Top 100 in Österreich), sondern fasse auch den Vorsatz, dieses Jahr wieder öfter Blog-Einträge zu verfassen.

Mal sehen, wie lange ich diesmal durchhalte

Wobei ich diesen Monat ja sogar Challenge hätte spielen können, nachdem es neuerdings 2 solche Turniere in der Region Ost gibt. Damit hatte ich die Wahl:
In der Challenge sang- und klanglos untergehen und neben einer neuen Erfahrung (die wohl nur "Pflichwatschen" hätte heißen können) so nebenbei 100 Ranglistenpunkte mitnehmen, oder Qualifier spielen, in der Hoffnung, die Lücke der neuen Challenge-Aufsteiger zu füllen, und endlich einen "Stockerlplatz" (und damit eine Plastikhäferl) zu erreichen.

Die Entscheidung war ganz klar: nachdem ich in der Challenge sicher kein Leiberl habe, und auch keine Lust habe, mit dort elend zu blamieren, spiele ich lieber Qualifier.

Die neuen Verhältnisse in der Region Ost machen sich auch bei den Spielerzahlen bemerkbar: gezählte 24 Spieler rittern daher auch nicht im gewohnten Doppel-KO, sondern werden in 8 3er Gruppen unterteilt. Das spricht mal für kürzere Wartezeiten und zumindest zwei Partien am selben Tisch (auch kein Nachteil).

Das Teilnehmerfeld ist tatsächlich auch um einige alte Bekannte reduziert (eigentlich fast alle meine früheren "Stolpersteine" spielen in der Challenge), hat aber mit Werner Rieschl (2 maliger ÖM im EB) und vor allem Robert Burda (3 maliger ÖM im Snooker, Highbreak 123 gegen einen gewissen Ronnie O'Sullivan) Tunierfavoriten, die sicher nicht leicht zu biegen sein werden.

Bei der Auslosung ist mir diesmal aber wenigstens mal die Glücksfee hold, und beschert mir in Gruppe E nicht nur Tisch 5 (der hat wirklich soooo große Taschen), sondern mit Robert Kaitan und dem Turnierneulig Simon Holzer eine machbare Aufgabe.

Die erste Partie gegen Robert ist dann zwar zu Beginn recht ausgeglichen, allerdings verschafft mir Robert mit einigen Fouls dann doch einen Punktevorsprung, den ich dann auch sicher über die Runden bringe, und 2 - 0 gewinne. Gut gespielt ist zwar anders, aber was solls.

In der zweiten Runde habe ich Pause, Robert schlägt Simon mit 2 - 0, sodaß ich in der dritten Partie gegen Simon nicht nur um meinen, sondern auch Roberts Aufstieg ins 1/8 Finale kämpfe.

In meiner 2 Begegnung finde ich mich dann immer besser mit Tisch 5 zurecht, und lasse meinem Gegner eigentlich keine Chance. Mit 19 (Rot-Schwarz-Rot-Rosa-Rot-Gelb) und einem "klassischen" 16er (Rot-Schwarz-Rot-Schwarz) gelingen mir dann auch 2 halbwegs passable Breaks (neben einigen schönen Stellungen, die ich durch ganz knappe Pendler davor leider nicht ausnutzen kann), und das logische Endergebnis heißt wieder 2 - 0 für mich.

Im 1/8 Finale dann eigentlich wieder Glück für mich, der Gegner ist ein alter Bekannter: mein Trainingspartner Andi Vavra. Vor der Partie wiege ich mich noch in Sicherheit, und mache sogar "psychologischen Druck", indem ich Andi an das letzte Training am Donnerstag erinnere (wo ich ihm alle 4 gespielten Frames abgenommen habe).
Allerdings zeigt sich Andi dann im Spiel nicht nur unbeeindruckt von meinem "Einschüchterungsversuch", sondern auch stark verbessert.
Schnell hat er sich im ersten Frame eine komfortable Führung herausgespielt, und es nutzt mir auch nichts mehr, daß ich wieder auf Tisch 5 spiele, der Frame ist - vor allem wegen meiner Spielweise - nicht mehr zu holen.
Um das Debakel dann perfekt zu machen wechselt Frau Fortuna dann im zweiten Frame auch noch mit fliegenden Fahnen die Seite, und beschert Andi neben 4 nicht unwichtigen Flukes auch noch den einen oder anderen unfreiwilligen Snooker. Naja, wenn's mal nicht läuft, dann gleich gar nicht. Der Fairness muß aber gesagt werden, daß Andi verdient gewonnen hat, weil er einfach besser gespielt hat, als ich.

Damit belege ich also den 9. Endplatz, was gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 30 Punkten macht (30 vs. 60 für den 5. Platz damals). Schade vor allem deswegen, weil mehr drinnen gewesen wäre.

Das Turnier hat dann übrigens - wenig überraschend - Robert Burda gewonnen... aber das ist eine andere Geschichte.

1 Kommentar 30.9.07 12:04, kommentieren

1. Challenge Qualifier der Saison

Die Sommerpause ist vorbei und heute stand das erste Challenge Qualifier der neuen Saison auf dem Programm.

Wegen vieler Ausfälle in der Challenge und der dadurch aufgerückten Spieler, war diesmal der Raster nicht ganz voll, und so gab es heute 8 Freilose. Ich hatte diesmal das Glück, in der ersten Runde eines zu erwischen, und traf dann in der zweiten Runde auf Helmut, einen der Mitfavoriten, der ebenfalls in der ersten Runde sein Freilos niedergerungen hatte.

Obwohl ich wieder mal auf dem ungeliebten Tisch 2 spielen mußte, legte ich zu Beginn mal gleich kräftig los, und konnte mir mit einem 16er und einem 8er Break gleich mal einen kleinen Vorsprung verschaffen. Gegen einen so spielstarken Spieler ist so ein Vorsprung natürlich bei weitem nicht genug, und so lagen wir bald gleichauf. Gegen Ende des ersten Frames hatte ich dann meine große Chance: ich lag mit 39 - 47 nur 8 Punkte zurück, und noch 18 Punkte am Tisch (Blau, Rosa, Schwarz). Mein Gegner hinterließ mir eine machbare Blaue, die ich souverän in der Mitteltasche versenkte und dabei wie ein Weltmeister einen 3/4 Ball auf Rosa stellte. Jetzt nur nochmal so einen Ball mit Stellung auf Schwarz ... der Puls geht hoch ... Rosa fällt, der Winkel auf Schwarz ist wirklich ideal, aber die Weiße liegt press an der Bande... :-( Den Frameball versemmel ich dadurch natürlich und ein paar Stöße später wird die Schwarze von meinem Gegner zum 50 - 54 und dem ersten Framegewinn versenkt.

Im zweiten Frame kann ich dann nicht mehr ganz mithalten und verliere 18 - 58 und verabschiede mich damit 0 - 2 aus dem Siegerast.

Im Verliererast bekomme ich es gleich wieder mit einem alten Bekannten zu tun: dem Freilos. Nach einer längeren Pause ist dann Gerald mein Gegner. Mein Spiel hat leider seit dem ersten Frame ziemlich nachgelassen, und so brauche ich auch eine große Portion Glück, um 2 - 0 zu gewinnen.

Nächster Gegner ist Bernhard (einer der Junioren). Wie es bei jüngeren Spielern oft der Fall ist, hat Bernhard seine letzte Niederlage noch nicht verdaut, und spielt vollkommen lustlos und ohne Ehrgeiz, wodurch die logische Konsequenz nur wieder 2 - 0 für mich lauten kann.

In der nächsten Runde (ich bin mittlerweile zumindest 7.) bekomme ich es mit Rene zu tun. Im 1. Frame schenkt er mir gezählte 20 Foulpunkte, was bei 6 Red (wir sind ja im Verliererast) recht fatal sein kann. Ich gewinne daher 31 - 16. Im zweiten Frame rächt sich Rene dann, und gewinnt verdient mit 17 - 41. Im dritten versemmelt er dann allerdings einige wichtige Bälle und hadert derart mit seinem Schicksal, daß er mir letztendlich mit 24 - 12 unterliegt.

Es ist mittlerweile recht spät geworden, und ich habe mein bisher bestes Turnierergebnis (5.) eingestellt. Mein nächster Gegner, Wilhelm (der mich schon einmal aus einem Bewerb geworfen hat), hat daher leichtes Spiel, und verabschiedet mich mit 0 - 2 aus dem Turnier.

Mein Resumee: vor allem der allererste Frame war für mich wirklich nicht schlecht, ein bißchen haben die Finisher-Qualitäten gefehlt, aber zumindest waren ein paar schöne (wenn auch nicht nennenswert hohe) Breaks dabei. Und mit dem 5. Platz kann ich auch sehr zufrieden sein, ist zwar noch kein Pokal, aber der verstaubt dann ja doch nur :-)

1 Kommentar 23.9.06 20:42, kommentieren

fad?

was macht man, wenn man mit dem auto an einer kreuzung steht, und es einfach nicht grün werden will?

richtig: man nimmt sein handy und fotografiert seinen tacho...
natürlich nur, wenn gerade was nettes zu sehen ist :-)

1.9.06 12:40, kommentieren